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Bern, 2. November 1999. Nicht nur Skifahrer und Snowboarder kommen im Schnee auf ihre Kosten. Die Schweizer Seilbahnen haben auch für Schlittler attraktive Angebote bereit. Insgesamt 75 Schlittelwege stehen für spritzige Talfahrten auf Kufen zur Verfügung.
In seinen Anfängen war der Schlitten Transportmittel für die winterliche Land- und Forstwirtschaft. Später galt das Schlitteln als fröhliches Wintervergnügen für die Kinder. Doch in den letzten Jahren hat der Kufensessel einen ungeahnten Aufschwung in Richtung Trendsport erlebt: Rasante Talfahrten durch stiebenden Pulverschnee erfreuen sich bei Jung und Alt wachsender Beliebtheit.
Die Schweizer Seilbahnen kommen dem Schlittelfieber mit einem Ausbau des Angebots entgegen. In immer mehr Orten werden ausgedehnte Schlittelwege präpariert. Der Verband Seilbahnen Schweiz hat eine Liste mit den entsprechenden Angeboten ausgearbeitet. Die Übersicht bietet Informationen über Länge, Höhendifferenz sowie Ausgangs- und Zielpunkt der einzelnen Routen. Nicht weniger als 75 verschiedene Routen in allen Landesteilen stehen den Schlittlern mittlerweile zur Verfügung.
Einige Seilbahnen bieten für Schlittler übrigens spezielle Tageskarten an. Bei grösseren Schlittelwegen kann der Schlitten ferner gleich vor Ort gemietet werden. Seit kurzem werden Schlittelwege in den Schweizer Bergen einheitlich mit violetten Tafeln und Schildern gekennzeichnet. Schlittler dürfen Ski- und Snowboardpisten aus Sicherheitsgründen nicht benützen.
Die Liste "Schlittelwege der Schweizer Seilbahnen 1999/2000" ist in der neusten Ausgabe der Zeitschrift TOP sowie auf der Website der Seilbahnen Schweiz zu finden. TOP, das Magazin der Seilbahnen Schweiz, ist bei den meisten Seilbahnen erhältlich. Einzelexemplare können gegen Einsendung eines frankierten Rückantwortcouverts (Format C4) bezogen werden bei: Seilbahnen Schweiz, TOP-Administration, Postfach, 3000 Bern 6. (Keine telefonischen Bestellungen.)
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