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Bern, 16. April 2002. Die Tourismusförderung des Bundes soll konsequent an den Zielsetzungen Stärkung, Erneuerung und Strukturwandel ausgerichtet sein. Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV), die Seilbahnen Schweiz (SBS) und der Verband der Schweizerischen Schifffahrtsunternehmungen (VSSU) unterstreichen in ihrer gemeinsamen Vernehmlassung zum Tourismusförderungsbericht des Bundes aber auch die grosse Bedeutung der Tourismuswirtschaft für die gesamte Volkswirtschaft und Ins-besondere für die Berg- und Randgebiete, was im gesamten Handeln der Gemeinwesen besser berücksichtigt werden sollte.
In ihrer Stellungnahme zur Vernehmlassung Tourismusförderung des Bundes bemängeln der Verband öffentlicher Verkehr (VöV), Seilbahnen Schweiz (SBS) und der Verband Schweizerischer Schifffahrtsunternehmungen (VSSU), dass die gesamtwirtschaftliche Einbettung und umfassende Darstellung des Schweizer Tourismus im Vernehmlassungsbericht zu kurz gekommen ist. Für die Bergbahnwirtschaft erwarten sie weitergehende, wirtschaftsfördernde Massnahmen innerhalb des Innotour-Programms und mittels IHG-Darlehen, die den Strukturwandel unterstützen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Bergbahnen stärken.
Eine Verlängerung des Innotour-Programms begrüssen die Verbände zwar einhellig, doch werden die zur Verfügung gestellten Gelder als zu wenig umfangreich und damit zu wenig wirkungsvoll beurteilt. Mit der Investitionsförderung (IHG) dürfen keine Struktur erhaltenden Effekte ausgelöst werden, sondern müssen innovative und zukunftsträchtige Projekte gefördert werden. Auch sollen Schifffahrts- und Busunternehmungen neu von IHG-Darlehen profitieren können.
Als dringend erforderlich wird die Schaffung eines Kompetenzzentrums für die Aus- und Weiterbildung im Tourismus bezeichnet. Denn nur mit qualitativ hochstehenden sowie vernetzten Aus- und Weiterbildungsangeboten in der Tourismusbranche können junge Leute für den Tourismus begeistert und kann die Qualität im Tourismus gesteigert werden.
Die Rahmenbedingungen wie die steuerliche Belastung oder die ständig steigenden Anforderungen an die Technik und Sicherheit verlangen von den Transportunternehmungen zusätzliche Ressourcen. Im Wettbewerb mit ausländischen Tourismusdestinationen müssen diese Belastungen für die Betriebe verkraftbar bleiben. Deshalb müssen die Anliegen der Tourismusbranche in den Bereichen der Fiskalpolitik, insbesondere bei den bevorstehenden Anpassungen der Mehrwertsteuer, berücksichtigt werden.
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