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Seilbahnen Schweiz gegen Pistenpolizei

Bern, 17. Februar 2005. Schweiz lehnt eine Pistenpolizei ab, denn die heutigen Sicherheits-Vorschriften für Schneesportabfahrten sind ausreichend. Trotzdem sollen bei den Patrouilleuren der Ordnungsdienst verstärkt und die Ausbildung optimiert werden.

Seilbahnen Schweiz ist gegen die Einführung einer Pistenpolizei. Die heutigen Vorschriften sind mit den FIS-Regeln, der Verkehrssicherungspflicht auf Schneesportabfahrten und den SKUS-Richtlinen ausreichend. Sie zeigen aber nur Wirkung, wenn sie konsequent angewandt werden. Hier will Seilbahnen Schweiz mit diversen Massnahmen den Hebel ansetzen und dazu beitragen, die Unfallzahl zu reduzieren.

Ordnungsdienst optimieren
Eine erste Massnahme ist die Sensibilisierung der Pistendienste im Bezug auf ihre Aufgabe als Ordnungsdienst. Seilbahnen Schweiz empfiehlt allen Seilbahnunternehmen, die Präsenz der Patrouilleure auf den Schneesportabfahrten im Sinne der Unfallprävention zu intensivieren.
Damit die Gästekommunikation auf einer guten Ebene geschieht, will Seilbahnen Schweiz die Patrouilleuren-Ausbildung ergänzen. Bereits im nächsten Lehrgang ist ein verbessertes Ausbildungsmodul zum Thema Ordnungsdienst und Gästekommunikation vorgesehen. Mit diesem Modul erhalten die Patrouilleure das didaktische Instrument für eine gute Gästekommunikation.
Weiter will der SBS die Kommunikation der 10 FIS-Regeln mittels Comicdarstellungen verbessern. Dazu läuft bereits ein Pilotversuch in Verbier.


Weitere Informationen:

Swiss Mountain Award  


Lehrstellen-Anbieter  

 
Seilbahnen Schweiz SBS Dählhölzliweg 12 CH-3000 Bern 6 Tel 031 359 23 33 info@seilbahnen.org
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