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Villars, 18. September 2003. Die Seilbahnbranche ist gefordert, mit vermehrten Investitionen ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Diesen Prozess unterstützt das von Seilbahnen Schweiz (SBS) lancierte Fitnessprogramm mit diversen Businesstools.
"Die Schweizer Seilbahnen müssen ihre Wirtschaftlichkeit und die Professionalität im Management verbessern sowie die Strukturen mittels Kooperationen optimieren", erklärte Louis Moix, Präsident Seilbahnen Schweiz an der 33. Generalversammlung in Villars. Positiv ist, dass die Schweizer Seilbahnen den Gesamtverkehrsumsatz 2002 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf CHF 838 Millionen steigern konnten. Gute Resultate sind nötig, denn in der Schweiz ist ein Investitionsrückstand feststellbar. Statt jährlich über 80 sind in den letzten 20 Jahren nur durchschnittlich 31 Seilbahnanlagen ersetzt oder neu gebaut worden. Die Seilbahnbranche muss künftig jährlich über CHF 300 Millionen in Transportanlagen investieren können.
Seilbahnbranche hilft sich selbst Infolge der neuen Kreditpolitik der Banken (Basel II) rechnet Peter Vollmer, Direktor Seilbahnen Schweiz, mit einer schwieriger werdenden Mittelbeschaffung. Der Verband Seilbahnen Schweiz hat deshalb ein Fitnessprogramm für die Seilbahnbranche entwickelt. Dieses setzt sich, basierend auf dem Strategiebericht "Schweizer Seilbahnen wohin?" aus dem Handbuch "Auf dem Weg zu einem effizienten Businessplan" sowie dem Pilotprojekt Soft Facts Rating zusammen. Auch in Zukunft konkurrenzfähig zu sein heisse, sich auf seine Stärken zu besinnen und die Angebote konsequent auf die Kundensegmente abzustimmen, sagte Moix.
Businesstool steigern Wettbewerbsfähigkeit Ziel des Businessplans ist, die Seilbahninvestitionen langfristig abzustimmen, im Gesamtangebot einzubetten und eine höhere Rentabilität zu erzielen. Denn nur 74 Prozent der Unternehmen erzielen einen zufriedenstellenden bis sehr guten Cash flow von mehr als 5 Prozent, 26 Prozent liegen darunter. Die Kreditpolitik der Banken wird sich mit Inkrafttreten von Basel II im Jahr 2007 nebst den Wirtschaftskennzahlen auch an den Soft Facts wie Management, Kundenportfolio, Qualitätsmanagement oder Marketing orientieren. Deshalb startet Seilbahnen Schweiz das Pilotprojekt Soft Facts Rating. Es wird derzeit mit zehn Seilbahnunternehmen durchgeführt und soll Entscheidungshilfen für die Einführung einer Branchenlösung auf Anfang 2004 liefern. Das Rating zeigt das in den Unternehmen vorhandene Entwicklungspotenzial auf.
Referate und Businesstools können Sie hier herunterladen.
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