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Das neu eröffnete Seilbahn-Kompetenz-Zentrum (SKZ) in Meiringen hat zum Ziel, in Zukunft alle seilbahnrelevanten Branchen von der Ausbildung, über die Technik bis zu den Kontrollstellen unter einem Dach zu vereinen. Im Zentrum sind derzeit das Ausbildungs-Zentrum von Seilbahnen Schweiz (SBS), die Seilbahn-Bibliothek der ETH, das Interkantonale Konkordat für Seilbahnen und Skilifte (IKSS) und eine Filiale der Helog/Heliswiss AG untergebracht. Dank dem Einsatz der Gemeinde Meiringen und von Seilbahnen Schweiz ist es innert einem knappen Jahr gelungen, dieses zukunftsweisende Kompetenz-Zentrum zu realisieren. Die Gemeinde Meiringen hat das Gelände für rund 7 Mio. Franken vom VBS gekauft, renoviert und ausgebaut. „Eine Institution für Seilbahnausbildung in Meiringen hat Ausstrahlung weit über die Region hinaus und liefert Ansiedlungsimpulse“, erklärte Meiringens Gemeindepräsident Christoph Ammann.
Start Ausbildung Seilbahner EFZ Der SBS will in Zukunft den grössten Teil seiner Aus- und Weiterbildungen im Ausbildungs-Zentrum in Meiringen anbieten. „Mit unseren Ausbildungsplätzen im Alpengebiet leisten wir auch regionalpolitisch einen anerkannten Beitrag“, sagte Peter Vollmer, Direktor SBS. Am 21. August 2006 starteten in Meiringen die ersten 12 Lernenden die Ausbildung zum Seilbahner (mit eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ). Gleichzeitig begannen sieben französischsprechende ihre Lehre in Sion. Bei Vollbetrieb werden in Zukunft gegen 90 Lernende in Meiringen sein. Diese neue Ausbildung dauert vier Jahre, wobei die Lernenden insgesamt 60 Wochen in Meiringen verbringen werden. Im Herbst 2007 bietet der SBS auch die zweijährige Ausbildung zum Seilbahner mit eidg. Attest (EBA) an. Die Seilbahnlehren seien ein weiterer wichtiger Mosaikstein in unserem Ausbildungsangebot vom Pisten- und Rettungsdienst bis zum Seilbahntechniker erklärte Hans Höhener, Präsident SBS und Bildungskommission.
Seilbahnkonkordat begrüsst Zusammenarbeit Die 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Interkantonalen Konkordats für Seilbahnen und Skilifte (IKSS) kontrollieren und betreuen rund 2000 Seilbahnanlagen. „Mit dem SKZ können wir die Zusammenarbeit verbessern und begrüssen die zusätzlichen Ausbildungsmöglichkeiten, welche mithelfen, unser Konkordatsziel, wirtschaftliche und sichere Bahnen zu betreiben, fördert“, sagte Reto Canale, Direktor IKSS.
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