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Bern, 25. April 2002. Die Schweizer Seilbahnen erwirtschafteten diesen Winter im Vergleich zum Vorjahr einen höheren Verkehrsumsatz. Gemäss den Erhebun-gen von Seilbahnen Schweiz stieg der Umsatz im Personenverkehr um 4 Prozent auf 709 Mio. Franken. Trotz teilweise prekären Schneeverhältnissen waren die Schneesportabfahrten in gutem Zustand.
Trotz teilweise geringen Schneemengen ist der Winter 2001/2002 für die meisten Schweizer Seilbahnunternehmungen gut verlaufen. Besonders unter Schneemangel litten die Wintersportgebiete im Tessin und südlichen Teil Graubündens. Im Engadin beispielsweise konnte von Dezember 2001 bis Mitte Februar 2002 nur dank technischer Beschneiung Wintersportabfahrten angeboten werden.
Die teilweise geringen Schneehöhen besonders während des Schönwettermonats Januar wirkten sich für die meisten Seilbahnunternehmungen im Berner Oberland, der Zentralschweiz und Waadt gemessen an der Verkehrserträgen nicht negativ aus. Eine gute Wintersaison verzeichneten auch die meisten Stationen im Wallis und in der Ostschweiz. Die Gotthardregion schnitt weniger gut ab als noch im vergangenen Jahr. Positiv wirkten sich die ausgezeichneten Wetter- und Schneeverhältnisse während der Osterwochen aus.
Im Vergleich zum Winter 2000/2001 weist die schweizweite Bilanz eine Zunahme des Umsatzes im Personenverkehr um durchschnittlich 4 Prozent auf, wie die von Seilbahnen Schweiz erhobene Winterbilanz zeigt. Der Verkehrsumsatz belief sich im Winterhalbjahr auf total 709 Mio. Franken, das sind rund 26 Mio. Franken mehr als noch im letzten Winter. Die Schweizer Seilbahnen erzielen 84 Prozent ihres Jahresumsatzes in der Wintersaison. Auch die Berggastronomie legte zu: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsätze um durchschnittlich 5 Prozent.
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