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Bern, 26. September 2002. Die Schweizer Seilbahnen müssen ihre Position im um-kämpften Tourismusmarkt stärken. An der 32. Generalversammlung in der Zentral-schweiz empfiehlt Seilbahnen Schweiz seinen Mitgliedern, Kooperationen einzugehen, um die wirtschaftliche Ausgangslage sowie den Marktauftritt zu verbessern.
Die Schweizer Seilbahnen müssen vermehrt Kooperationen anstreben, um die Wirtschaft-lichkeit zu verbessern und die Marketingaktivitäten zu intensivieren. "Die Rentabilität, den Cash flow und den Eigenfinanzierungsgrad sind zu verbessern", hielt Louis Moix, Präsident Seilbahnen Schweiz (SBS), an der 32. Generalversammlung in der Zentralschweiz fest.
Um auf dem hart umkämpften Tourismusmarkt konkurrenzfähig zu bleiben, muss die Seilbahnbranche jährlich über CHF 200 Mio. investieren können. "Kreditgeber investieren aber nur in gesunde und langfristig erfolgreiche Unternehmungen", sagte Moix und erklärte, dies sei ein weiteres Argument für Kooperationen.
Wie der letzte Winter in diversen Wintersportgebieten gezeigt hat, kommt der technischen Beschneiung immer grössere Bedeutung zu. Derzeit können 9 Prozent der Gesamtpistenfläche von 220 Quadratmetern beschneit werden - bei den Österreicher Seilbahnen sind es 30 Prozent. "Die Gäste verlangen Schneesicherheit, wie unsere Gästebefragung zeigt, und die Seilbahnen kommen nicht darum herum, die Beschneiung zu forcieren", so Moix. Investitionen in die Beschneiung müssten aber gut überlegt sein, denn es dürfe nicht so weit kommen, dass sich die Beschneiungsaufwände negativ aufs Betriebsergebnis niederschlagen.Der Direktor von Seilbahnen Schweiz, Peter Vollmer, unterstrich in seinem Referat die Bedeutung der Bergbahnen als Leitbranche für den Tourismus in der Schweiz. Die Interessen der Seilbahnwirtschaft zu missachten, hiesse den Tourismusstandort Schweiz gefährden. Peter Vollmer hat dabei aber deutlich gemacht, dass die Seilbahnbranche sich keineswegs an neuen Bundesunterstützungen orientieren will, dennoch im Rahmen des neuen Bundesförderungspaketes für den Tourismus die nötige Unterstützung erhält, um die Strukturanpassungsprozesse erfolgreich bewältigen zu können.
Peter Vollmer kündigte auch an, dass bei den Seilbahnen Schweiz in Zukunft der Aus- und Weiterbildung des Personals ein noch grösseres Gewicht beigemessen werden soll, denn die immer grösseren Anforderungen sowohl im sicherheitstechnischen Bereich wie auch im Kundenmarketing und in der Betriebsführung könnten nur mit entsprechend gut ausgebil-deten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewältigt werden. Diese Qualifi-zierungsinitiative sei aber eine Aufgabe der ganzen Tourismusbranche, die heute immer noch stark an mangelnden Qualitäts- und Kundenorientierungen leide.
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