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Bern, 30. August 2004. Seilbahnen Schweiz will von der neuen Regionalpolitik die gleiche Wirkung der Fördermassnahmen wie bisher. Der Gesetzesentwurf sieht weniger Mittel vor, was für die Entwicklung der Bergregionen negative Folgen hat.
Seilbahnen Schweiz begrüsst grundsätzlich die neue Ausrichtung des Bundesgesetztes über die Regionalpolitik welches Innovationen, Wertschöpfungssysteme und Unternehmertum fördern will. Allerdings sollen die Bergregionen mit 120 Millionen Franken jährlich gleich viele Investitionsmittel zur Verfügung haben wie bisher. Seilbahnen Schweiz akzeptiert nicht, wenn im Entwurf deutlich weniger Mittel als bisher vorgesehen sind. Käme das Gesetz so durch, würde dies die internationale Konkurrenzfähigkeit zusätzlich mindern oder gar die Strukturen im Berggebiet gefährden, hält Seilbahnen Schweiz in seiner Vernehmlassung fest.
Finanzmittel durch Stiftung Gemäss Seilbahnen Schweiz müssen die bisherigen Mittel in einer Stiftung zusammengefasst werden. Investitionsbeiträge für Projekte und Programme werden über Kapitalerträge der Stiftung finanziert. Die Stiftung konstituiert sich aus Sicht von SBS als „Schweizerisches Kompetenzzentrum für Regionalentwicklung“. Mit der Stiftung kann ein stark positioniertes Instrument für die neue Regionalpolitik geschaffen werden. Investitionsbeiträge sollen nur Projekte und regional bedeutende Vorhaben erhalten, die mit Innovationen, Kooperationen und wettbewerbsfähigen Strukturen eine nachhaltige Entwicklung gewährleisten. Auch kann die Stiftung Venture-capital für Neu- und Jungunternehmen sowie Überbrückungsfinanzierung für Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten leisten. Die Fördermittel sind ausschliesslich auf Berggebiete und den ländlichen Raum zu konzentrieren. Dabei definieren die Regionen und nicht der Bund die Entwicklungsimpulse.
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