1758 Seilbahnanlagen in der Schweiz Transportmittel Nummer eins auf die Schweizer Berge sind die Seilbahnen. Insgesamt stehen 1758 Anlagen zur Verfügung. Davon sind 59 Standseilbahnen, 217 Pendelbahnen, 116 Kabinenumlaufbahnen, 329 Sesselbahnen und 1037 Schlepplifte.
Seilbahnbau: Symbiose von Schwerarbeit und High-Tech In der Schweiz werden jedes Jahr durchschnittlich zwanzig neue Seilbahnen sowie mehrere Skilifte gebaut. Die meisten dieser neuen Seilbahnen sind Sessel- und Gondelbahnen, bei einzelnen handelt es sich um grosse Pendelbahnen und Standseilbahnen. In der Regel ersetzen die neuen Bahnen alte, bereits bestehende Anlagen, die den modernen Komfort- und Leistungsansprüchen nicht mehr genügen.
Seilbahnsysteme - eine Unterscheidung Seilbahn ist nicht gleich Seilbahn. Für den Personentransport im Berggebiet stehen verschiedene Seilbahnsysteme zur Verfügung. Zwei Hauptkategorien müssen unterschieden werden: Standseilbahnen (Fahrzeuge fahren auf Gleisen am Boden) und Luftseilbahnen (Fahrzeuge werden von einem oder mehreren Seilen getragen, hängen also in der Luft). Zu den Luftseilbahnen gehören: Pendelbahnen, Gondelbahnen, Sesselbahnen. Eine Kategorie für sich stellen die Skilifte dar.
Seilbahnen und Skilifte: Mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel Genau wie beim Fliegen empfinden viele Menschen auch beim Seilbahnfahren eine gewisse Angst. Das ist verständlich, denn der Mensch ist ein Wesen, das sich nur dann ganz sicher fühlt, wenn es festen Boden unter den Füssen spürt. Leider ereignen sich auch bei Seilbahnen und Skiliften immer wieder Unfälle. In den Medien kommen solche Ereignisse jeweils sehr ausführlich zur Sprache, wie etwa das Unglück auf der Riederalp vom Dezember 1996 zeigte. Dabei wird ganz zu Recht die Frage aufgeworfen, wie es denn um die Sicherheit der Seilbahnen steht.
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