
Rund 380 Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Seilbahnbranche trafen sich am 20. Oktober 2026 in Interlaken zur 56. Generalversammlung und zum Forum Seilbahnen Schweiz. Im Zentrum standen die Auswirkungen aktueller Entwicklungen auf die Zukunft der Branche. Der zweite Veranstaltungstag findet am 21. Oktober 2026 in Mürren statt.
Generalversammlung des Verbandes
Hans Wicki, Ständerat und Präsident Seilbahnen Schweiz (SBS), begrüsste die rund 380 Teilnehmenden am 20. Oktober 2026 zur 56. Generalversammlung des Verbandes. Im Zentrum standen die Verbandsaktivitäten des Geschäftsjahres 2025 sowie aktuelle Herausforderungen und Chancen der Schweizer Seilbahnbranche.
Berno Stoffel, Direktor SBS, hob die erfolgreiche Wintersaison 2025/26 hervor und sprach über die Fähigkeit der Schweizer Seilbahnen, den Wandel zu gestalten. Die Bergbahnbranche habe in den letzten Jahren bewiesen, dass sie ihr Angebot sehr schnell den veränderten Rahmenbedingungen anpassen können, ohne die langfristige Perspektive aus den Augen zu verlieren. So konnte Berno Stoffel erfreut über die positiven Entwicklungen sowohl im Winter wie auch im Sommer berichten.
Der Vorstand von SBS bleibt mit der Bestätigung von Adrian Jordan (Bergbahnen Graubünden, Vizepräsident des Vorstandes), Antoine Micheloud (Remontées Mécaniques des Alpes Fribourgeoises, Vorstandsmitglied), Michael Ackermann (Ostschweizer Verband der Seilbahnunternehmungen, Vorstandsmitglied), Frédéric Füssenich (Transportunternehmungen Zentralschweiz, Vorstandsmitglied) unverändert.
Wandel als Chance nutzen
Nach der Generalversammlung stand das Forum Seilbahnen Schweiz ganz im Zeichen des Wandels. Das Forum widmete sich den Auswirkungen geopolitischer, technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen auf die Schweizer Seilbahnbranche.
Den Auftakt machte die Grussbotschaft des Berner Regierungsrats Reto Müller. Anschliessend sprach Pälvi Pulli, stellvertretende Staatssekretärin im Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS), über die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Schweiz. Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus, zeigte die Auswirkungen internationaler Entwicklungen auf den Schweizer Tourismus auf und diskutierte diese anschliessend mit Oliver Hammel, CEO der Jungfraubahnen. Roland Zegg, Gründer des TourismusForums Alpenregionen, warf einen Blick auf die langfristige Entwicklung der Bergbahnbranche und diskutierte gemeinsam mit Sandra Bütler, CEO der Pilatus-Bahnen, sowie Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz, über deren Zukunftsperspektiven.
Diplomübergabe für die neuen Fachleute
Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung von insgesamt 36 Fach- und Führungskräften für ihre erfolgreichen Weiterbildungsabschlüsse. 17 Personen erhielten das eidgenössische Diplom als Seilbahnfachfrau beziehungsweise Seilbahnfachmann, weitere 17 als Fachfrau beziehungsweise Fachmann Pisten- und Rettungsdienst sowie zwei als Seilbahnmanager. Mit ihren Qualifikationen tragen die Absolventinnen und Absolventen wesentlich dazu bei, den Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften in der Branche zu sichern.
Praxisnahe Workshops in Mürren
Am zweiten Veranstaltungstag stehen in Mürren Workshops zu den Themen Technische Leitung, Künstliche Intelligenz, Bauen im Permafrost sowie zum Jahrhundertprojekt Schilthornbahn 20XX auf dem Programm. Damit bietet das Forum auch am zweiten Tag praxisnahe Einblicke in aktuelle Zukunftsthemen der Branche.
Das nächste Forum Seilbahnen Schweiz findet am 26. und 27. Oktober 2026 in Fribourg statt. Die Veranstaltung bleibt eine zentrale Plattform für den Austausch und Weiterbildung in der Schweizer Seilbahnbranche.
Weitere Auskünfte
Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz, +41 79 543 25 07
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